Anfang der Leere – Erste Schritte zu "Echos der Zeit"

Vorläufiges Cover

Anfang der Leere – Erste Schritte zu "Echos der Zeit"

Die Arbeit am neuen Album"Echos der Zeit" hat begonnen – und mit ihr die ersten Klänge, die sich zu etwas Größerem verdichten sollen. Der erste Track "Anfang der Leere" steht im Mittelpunkt dieser Session. Inspiriert von kosmischen Ursprüngen und der unendlichen Kälte des Raums, soll er eine auditive Reise in die Stille vor der Entstehung von allem sein. Ein leises Aufbäumen, bevor sich Materie formt.

Produktions-Session: Von der Leere zum ersten Funken

Der Track entsteht aus einer Mischung von synthetischen Texturen und präzisen rhythmischen Elementen. Hier ein Einblick in die ersten Schritte:

  1. Zwei Pluck-Sounds mit Pigments erzeugt – schwebend und fragil, als würden sie aus dem Nichts entstehen.

  2. Jeder Sound wurde mit Harmony Bloom als Arpeggiator-Generator versehen, um eine organische Bewegung zu erzeugen.

  3. Einer der Arpeggios läuft in halber Geschwindigkeit, während der zweite doppelt so schnell pulsiert – ein Kontrast zwischen
    langsamem Werden und hektischer Molekülbildung.

  4. Zebra3 liefert den Grundton: eine Drone, die ohne ModWheel als reines Rauschen beginnt – das Hintergrundrauschen des Kosmos,
    kosmische Hintergrundstrahlung.

  5. Mit aktiviertem ModWheel öffnet sich ein tonaler Klang, als würde sich aus dem Chaos erste Struktur bilden.

  6. Waldorf Iridium fügt mit "ABM Void Breath" einen hauchdünnen, eisigen Klang hinzu – die Kälte des Alls in einem einzigen Atemzug.

  7. Behringer Model 15 steuert ein kurzes Bass-Arpeggio bei, erzeugt via Stepic – ein erstes, zögerliches Aufbäumen der Materie.

  8. Das Finale: Alle Klänge verstummen, zurück bleibt die ursprüngliche Leere. Doch etwas hat sich verändert.

Die Session ist noch lange nicht abgeschlossen – aber die ersten Schritte zeigen, wohin die Reise gehen könnte. "Anfang der Leere" soll nicht nur ein Track sein, sondern der Beginn einer Erzählung. Eine Erzählung über Stille, Entstehung und die unendlichen Möglichkeiten dazwischen.

Sobald es weitere hörbare Fortschritte gibt, gibt es wieder Bescheid. Bis dahin: Bleibt neugierig auf die Echos der Zeit.

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